Kategorie »4. Web-2.0-Anwendungen und ihre Einsatzmöglichkeiten«

4.1 Kommunalverwaltung 2.0 — auf dem Weg zur Bürgerkommune

Kommunen setzen das Internet heute sehr unterschiedlich ein. Während manche Städte und Gemeinden eine Webseite primär als Schaufenster in die Welt nutzen, sehen einige Kommunen im Internet eine Chance zur echten Interaktion mit der Bevölkerung und ihren Partnern unterschiedlicher Sektoren. Der Beitrag gibt anhand von Beispielen aus Arnsberg, Bonn, Friedrichshafen, Siegburg und Unna einen Eindruck [...]

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I. Zukunftsfähigkeit als Herausforderung

Die Themen Kinder und Familie, Migration und Integration, Sicherheit und Ordnung sowie Schule und Bildung sind zunehmend in den Fokus kommunaler Entscheider und Verwaltungsverantwortlicher gerückt. Gerade in diesen Kontexten haben sich die Anforderungen stark verändert, sodass es bei der öffentlichen Hand liegt, zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die zu bewältigenden Aufgaben zu schaffen.
Gleichwohl erscheinen die Handlungsspielräume der [...]

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II. Kommunale Erfolge durch neue Technologien

Aktuelle Beispiele aus der Praxis zeigen, wie ausgewählte Kommunen sich den verändernden politischen Anforderungen durch den Einsatz neuer Technologien stellen, die T-Systems bedarfsgerecht entwickelt und umsetzt.
Arnsberg: Elternservice von Geburt bis Berufsschule
„Wir brauchen einen Elternservice für Kinder von der Geburt des Kindes bis zum Eintritt in die Berufsschule” fordert der Arnsberger Bürgermeister Hans-Josef Vogel. „Obwohl immer [...]

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III. Kommunalverwaltung 2.0?

Im kommunalen Kontext wird das Internet heute sehr unterschiedlich eingesetzt. Während manche Städte und Gemeinden eine Webseite primär als Schaufenster in die Welt nutzen, sehen einige Kommunen im Internet eine Chance zur echten Interaktion mit der Bevölkerung und ihren Partnern unterschiedlicher Sektoren.
Hier liegt die Chance von Web 2.0 für die Verwaltung und zugleich auch die [...]

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4.2 Dynamisches Internet: Klimarettung mit „Virtual Earth“ und elektronische IDs mit „Windows Live“

Der Beitrag verdeutlicht anhand von zwei Anwendungsbeispielen, dass das Web 2.0 kleinen und mittleren Kommunen den Weg in modernes E-Government öffnet – und zwar mit dem Einsatz von Standardsoftware. Die Umsetzung erfordert weder Mehrjahrespläne noch sprengt sie den kommunalen Haushalt.

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I. Interaktivität erfordert neue Technologien

Bürger wünschen sich heute mehr Transparenz und mehr Partizi­pations­möglichkeiten. Demgegenüber wüssten kommunale Entscheider gerne mehr über die Meinung ihrer Wählerschaft, um politische Entscheidungen besser zu priorisieren. E-Government mit Web-2.0-Angeboten kann hierfür ein Schlüssel sein.
Interaktive Kommunikationsformen, die für Web-2.0-Anwendungen ty­pisch sind, verlangen nach neuen Technologien, die eine Reihe von Anforderun­gen zu erfüllen haben. Diese müssen den [...]

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II. Bürgerfeedback ergänzt EU-Daten: www.eyeonearth.eu (Case Study)

Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat im Sommer 2008 ein ehrgeiziges Vorhaben gestartet: 500 Millionen Europäer sollen in Echtzeit Umweltinformationen über elektronische Landkarten zur Verfügung gestellt werden – mit der Möglichkeit, selbst diese Informationen zu ergänzen. Für die Direktorin der Agentur, Jacqueline McGlade, ist dies ein notwendiger Schritt: „Unsere Umwelt wird natürlich durch massive globale und [...]

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III. Elektronische ID in Mailand und an der University of Pennsylvania (Case Study)

Mailand, zweitgrößte Stadt in Italien (1,2 Mio Einwohner), und die Universität von Pennsylvania (20.000 Studierende) haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Dennoch wird durch beide die gleiche Basistechnologie genutzt, um Einwohnern bzw. Studierenden mit Web-2.0-Funktionalitäten auszustatten und eine engere Bindung zwischen Verwaltung und Bürgern respektive zwischen Universität und Studierenden zu ermöglichen.
An der Universität in [...]

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IV. Web 2.0 mit Standardsoftware öffnet kleinen und mittleren Kommunen den Weg in modernes E-Government

Zwei Aspekte werden durch die beschriebenen Fallbeispiele deutlich. Erstens erfordert die Umsetzung von Web-2.0-Komponenten in der Verwaltung weder Mehrjahrespläne noch sprengt sie den kommunalen Haushalt. Beim Einsatz von Standardsoftware bleiben Kosten kontrollierbar, die Interoperabilität der Produkte ist sehr hoch. Expertise für die Integration von Microsoft-Software an die Anforderungen einzelner Kommunen ist bei Tausenden Microsoftpartnern verfügbar, [...]

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4.3 Soziale Netzwerke in Behörden

Web 2.0 bietet die Chance, die bisherige Kommunikation, die in Behörden wie in Unternehmen eher von der Spitze zur Basis erfolgte, im Wechselstromverfahren zu organisieren. Darüber hinaus hat es großes Potenzial für das Wissensmanagement. Der Beitrag zeigt am Beispiel Cisco auf, dass sich in Kommunalverwaltungen die Einführung sozia­ler Netzwerke lohnt – nicht zuletzt, weil jüngere [...]

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I. Web 2.0 – Mehr als eine technische Weiterentwicklung

Web 2.0 steht für eine neue Phase der Internet-Entwicklung: weg von der reinen Ansammlung von Webseiten, hin zu einer neuen Plattform, die mehr Interaktion unter den Nutzern erlaubt. Es ist mehr als eine technische Weiterentwicklung. Der Begriff steht für alles, was sich im Netz und um das Netz herum weiter entwickelt hat, seien es wirtschaftliche [...]

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II. Behördeninterne Kommunikation als Anwendungsfeld

Einige Beiträge dieses Buches konzentrieren sich auf die externen Auswirkungen der Beziehung zwischen öffentlicher Verwaltung und Bür­gern/Un­ternehmen. Dabei wird leicht übersehen, dass ein wesentliches Web-2.0-Ein­satzpotenzial in der internen Kommunikation und der Zusammenarbeit zwi­schen Behörde und Beschäftigten liegt. Bereits jetzt setzen Behörden ver­einzelt Werkzeuge zur Verbesserung der inneren Kommunikation und des Wissensmanagements ein. Meistens fehlt es [...]

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III. Vielfalt der Anwendungen

2006 hat Cisco eine grundlegende Veränderung in seiner Organisationsphilosophie vorgenommen. Wie bei den meisten Unternehmen und Behörden war die Steuerung durch die Spitze und das dazugehörige Controlling (Command and Control) das vorherrschende Organisationsprinzip. Um Marktveränderungen schneller zu erkennen und flexibler darauf reagieren zu können sowie die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter besser erkennen und [...]

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IV. Erste Schritte für Behörden

Bei der Erarbeitung einer Strategie für den Einsatz von Web 2.0 müssen vier Elemente gleichrangig beachtet werden.

Führung/Strategie: Die Behördenleitung muss die strategischen Ziele vorgeben und selbst ein regelmäßiger Nutzer von Web-2.0-Appli­ka­tio­nen sein. Erst als Cisco Chef John Chambers seinen Videoblog mit seiner kleinen Laptop-Kamera selbst gestaltete, setzte sich dieses Web-2.0-Werk­zeug durch.
Personal: Obwohl bei den jüngeren [...]

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4.4 Gemeinde 2.0 — Das Beispiel der Stadt Wörgl in Tirol

Das Projekt vivomondo, das derzeit in der Stadt Wörgl/Tirol umgesetzt wird, zielt auf kommunale Online-Bürgerbeteiligung im denkbar wei­testen Sinn in Politik und Verwaltung (E-Politics, E-Government) und verfolgt konsequent die Regionalisierung des Internets. Dabei werden Wikis, Blogs, Social Networks und zahlreiche weitere Web-2.0-Kom­po­­nenten eingesetzt.

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I. Web 2.0 als folgenreicher Mythos

Das „Web 2.0″, das im Jahr 2004 erstmals so genannt wurde und heute von jedermann zitiert wird, ist in Wahrheit ein Mythos. Es gibt keine neu veröffentlichte Version des Internets wie bei einer Software, wo man diese Nummerierung zur Kennzeichnung einer neuen – meist wohl verbesserten – Programmversion kennt . Und obwohl niemand in der [...]

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II. E-Government & Co.

Hinter den Kulissen denken Entwickler, Juristen und Beamte bereits sehr intensiv über E‑Government – konkret: den Workflow elektronischer Akten – nach. Damit wird in nächster Zeit enormes Rationalisierungspotenzial in den Gemeinden freigesetzt und die Bearbeitung der Verwaltungsprozesse wesentlich transparenter und effizienter. Dabei handelt es sich um einen wichtigen, aber auch mühsamen Schritt, der keiner Gemeinde [...]

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III. vivomondo

Gemeinsam haben wir in der Tiroler Kleinstadt Wörgl das Regionalportal vivomondo entwickelt. Es bündelt neben den Standardanforderungen an einen barrierefreien, kommunalen Webauftritt alle verfügbaren Informationen von Bürgern, Vereinen, Institutionen, Verwaltung und Politik dort, wo sie gebraucht werden und sinnvoll genutzt werden können – nämlich direkt beim Interessensmittelpunkt des Benutzers. Das ist im Nor­malfall sein Wohnsitz, [...]

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4.5 Bluetooth — Das mobile Informationsangebot für Kommunen

Mit Hilfe von b-LAN, einer serverbasierten Technologie, die mit je­dem Bluetooth-fähigen Handy funktioniert, ist es möglich, für den Nutzer kostenlose multimediale Inhalte zur Verfügung zu stellen. Dies eröffnet Kommunen und anderen Anwendern die Möglichkeit flexibler In­formationsbereitstellung mit einer Rückkoppelung an das Web 2.0.

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I. Bluetooth in der kommunalen Kommunikation

Die Kommunen haben in den letzten Jahren massive Anstrengungen unternommen, um ihren Bürgern wichtige Informationen zu jeder Zeit online verfügbar zu machen. Das Internet-Angebot der Städte und Gemeinden ist mittlerweile in der Regel sehr gut ausgebaut. Der Bürger findet nicht nur Informationen, Adressen und Öffnungszeiten von Ämtern und öffentlichen Einrichtungen online, sondern auch alle Formulare [...]

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II. Anwendungsmöglichkeiten

Die Anwendungsmöglichkeiten für das Bluetooth-System im Bereich der Kommunen sind nahezu unbegrenzt. Da jeder Inhalt versendet werden kann, der auf den Mobiltelefonen darstellbar und benutzbar ist, bieten sich hier zahllose Möglichkeiten, an verschiedenen Punkten einen ortsgebunden Themenbezug mit hohem Mehrwert für die Bürger und Gäste herzustellen.
Im Bereich der Ämter und städtischen Einrichtungen können z.B. wichtige [...]

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III. Perspektiven

Mit der Bluetooth-Technologie steht den Kommunen und Gemeinden ein hochmodernes und innovatives Werkzeug zur Verfügung, um gezielt In­formationen und Multimedia-Inhalte an Bürger und Gäste zu versenden. Dieses Versenden ist nicht nur voll automatisiert und schnell, es ist darüber hinaus auch kostenlos. Anders als beim Zugriff auf das mobile Internet oder WAP-Portale entstehen keine Kosten.
Ob auf [...]

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4.6 Bildung 2.0 — mehr Kooperation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern

Inphorms ist eine Bildungscommunity, die Eltern, Lehrer und Schulen untereinander vernetzt und sie in ihren individuellen Bedürfnissen rund um den Schulalltag unterstützt. Hauptziel von Inphorms ist es, Transparenz in der Bildung zu schaffen und einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Bildung in Deutschland zu leisten.

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I. Gute Bildung als gemeinsame Herausforderung

Nie war das öffentliche Interesse für Bildung so groß, die Zweifel am deutschen Schulsystem so stark und gleichzeitig der Wille zur Veränderung so präsent wie heute.
Kommunen wissen um die Bedeutung guter Bildung, wenn es um die Entscheidung junger Familien und Unternehmen geht, sich dort anzusiedeln. Gleichzeitig leiden viele ländliche Regionen durch den demographischen Wandel und [...]

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II. Vernetzung zwischen Schulen, Lehrer und Eltern

Kommunen, Schulen und Eltern haben ein gemeinsames Ziel, nämlich die Verbesserung der Bildung. Dafür bedienen sie sich getrennt voneinander zunehmend des Internets. Informationsportale für Eltern, Tauschbörsen für Lehrer und Online-Programme für Schulen „versorgen” die Akteure separat voneinander und geben nur vereinzelt die Möglichkeit der interaktiven Vernetzung.
Derweil steht die soziale Vernetzung via Internet neben der Generierung [...]

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III. Funktionen und Netzwerk

Inphorms ist eine Bildungscommunity, auf der alle Bildungsakteure – Schulen, Lehrer und Eltern – unabhängig von ihrem Standort und Aufgabenbereich zusammenkommen können. Darüber hinaus das System Funktionen an, die auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Gruppen zugeschnitten sind. Ein Beispiel ist die Unterrichtsvorbereitung von Lehrern.
Die Interaktivität spielt sowohl bei der Vernetzung als auch bei den [...]

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IV. Web 2.0 macht Bildung überall verfügbar

Erhebungen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass im Jahr 2007 bereits über 84% der 24-55-jährigen (Hauptgruppe der Eltern und Schulmitarbeiter) bereits das Internet nutzten.
Damit zeigt sich, dass über webbasierte Anwendungen Informationen für alle Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht werden können. Neu bei Inphorms ist in dieser Form der Fokus auf das Thema Bildung, denn es spricht in seiner [...]

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V. Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene

Besonders in ländlichen Regionen bietet das Internet neue Wege für Schulen, sich auch über weite Distanzen regelmäßig auszutauschen. Auch für Städte mit starken Profilunterschieden und damit hohem Wettbewerb zwischen einzelnen Schulen bietet Inphorms wesentliche Vorteile. Die Wahrnehmung der Eltern, welche Schule einen guten Ruf hat, ist oft sehr subjektiv und hat die Ursachen eher in [...]

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VI. Die Kommunen als innovative Bildungsstandorte

Durch die gezielte Vernetzung der Schulen, Lehrer und Eltern einer Kommune kann der Bildungsstandard innerhalb der Gemeinde und damit ihr Ruf als Bildungsstandort signifikant gesteigert werden. Gerade für die Ansiedlung internationaler Unternehmen oder Fachbetriebe, die auf Fachleute angewiesen sind, ist das lokale Bildungsangebot ein Entscheidungsfaktor. Kommunen können demzufolge auch ihre wirtschaftliche Wettbe­werbs­fähigkeit durch eine vernetzte [...]

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