Kategorie »2.3 E-Partizipation – Erfolgreiche Ansätze der Bürgerbeteiligung durch Neue Medien«

2.3 E-Partizipation — Erfolgreiche Ansätze der Bürgerbeteiligung durch Neue Medien

Die Studie „E-Partizipation – Elektronische Beteiligung von Bevölkerung und Wirtschaft im E-Government“ untersucht den Stand und die Perspektiven der E-Partizipation in Deutschland. Besonders auf der kommunalen Ebene finden sich viel versprechende Projekte zur Bürgerbeteiligung durch Neue Medien, allerdings auch Verbesserungspotenziale durch höhere Verfahrenstransparenz und stärkere Vernetzung. Der Beitrag verdeutlicht die Relevanz von E-Partizipation und stellt [...]

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I. Relevanz von E-Partizipation

Web 2.0, das „Mitmachnetz” (Fisch/Gscheidle 2008), wird häufig mit Partizipation in Verbindung gebracht, der aktiven Beteiligung der Nutzer. Im Unterschied zum reinen Konsumieren von Inhalten werden die User in die Produktion einbezogen. Dadurch tragen sie nicht allein zu deren Verbesserung bei, sondern entwickeln auch ein größeres Interesse und eine engere Bindung an das Angebot.
Ähnliches wird [...]

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II. Entwicklungsstand der E-Partizipation in Deutschland

Nach ersten Experimenten zur Bürgerbeteiligung über elektronische Medien in den 1970er Jahren gab die Verbreitung des Internets ab den 1990er Jahren der E-Partizipation Auftrieb. In Deutschland wurde sie zunächst im Rahmen von Forschungsprojekten auf der kommunalen Ebene erprobt. Heute liegt der Schwerpunkt noch immer auf der kommunalen Ebene und die Zahl der Angebote hat deutlich [...]

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III. Bewertung im internationalen Kontext

Insgesamt kann auf der Basis der Ergebnisse festgestellt werden, dass in Deutschland zwar einige „Leuchtturmprojekte” existieren, die Diffusion in die Breite und vor allem die institutionelle Einbindung von E-Partizipa­tionsverfahren jedoch stark verbesserungswürdig sind. Zudem mangelt es an Transparenz und Responsivität, da oft nicht kommuniziert wird, zu welchem Zweck beteiligt wird, was mit Ergebnissen geschieht und [...]

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IV. Chancen und Risiken der E-Partizipation

Die Voraussetzungen für E-Partizipation auf der Ebene der Zugangsmöglichkeiten und des Nutzungsinteresses sind in Deutschland gleichwohl nicht schlecht. Fast zwei Drittel der Bevölkerung nutzen zumindest gelegentlich das Internet, gut die Hälfte verfügt über Breitbandanschlüsse. In der nachwachsenden Generation hat das Internet eine nahezu vollständige Verbreitung gefunden. Auch in den Behörden kann die technische Ausstattung als [...]

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V. Wie kann E-Partizipation genutzt werden? Beispiele guter Praxis

Wie die Chancen der E-Partizipation genutzt und die Risiken dabei vermieden werden können zeigen abschließend drei ausgewählte Beispiele guter Praxis, die – neben vielen weiteren – in der Studie „E-Partizipation” identifiziert wurden. Zwei der Beispiele verdeutlichen unmittelbare Anwendungsmöglichkeiten der E-Partizipation im kommunalen Bereich, ein drittes Beispiel zeigt auf, welches Potenzial in der Vernetzung von Aktivitäten [...]

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