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2.4 E-Inklusion — Chancen für E-Government-Entscheider

Der Digital Divide bedeutet, dass nicht alle Bevölkerungsgruppen das Internet und Web 2.0 in gleichem Maße nutzen, und ist nach wie vor ein Fakt in vielen Ländern Europas, so auch in Deutschland. Der Beitrag diskutiert mögliche Ansatzpunkte, wie E-Government-Entscheider dazu beitragen können, „elektronisches Regieren“ in Deutschland in¬klusiver, d.h. teilhabender zu gestalten.

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I. E-Inklusion als demokratische Aufgabe

Web 2.0 bietet die Chance, das Kommunikationsverhalten mit der öffentlichen Verwaltung grundlegend zu hinterfragen. Dies bedeutet für die Verwaltung jedoch auch, dass allen Bürgern Chancen eingeräumt und Hilfe­stellungen angeboten werden sollen, von diesen neuen digitalen Inter­aktionsformen gleichermaßen zu profitieren. Hier erklärte die Minister­konferenz der EU im Juni 2006, dass die digitale Integration von online unterrepräsentieren [...]

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II. Nutzung von Online-Services in Deutschland

Ausgangspunkt ist die Annahme, dass eine Vielfalt von Faktoren wie bspw. Kosten, Qualifikation oder Vertrauen existiert, welche die Nutzung von E-Government durch die Bürger beeinflusst. Diese Faktoren liegen zum Teil im Einflussbereich auch kommunaler E-Government-Entscheider. Um eine de­taillierte Analyse dieser Faktoren durchzuführen, soll die Nutzung verschiedener Arten von Online-Dienstleistungen miteinander verglichen wer­den:
1. [...]

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III. Kontrastierung der Nutzung von Online-Services

Aus Ausgangspunkt der Kontrastierung der Nutzungsdaten von Online-Services kann in diesem Zusammenhang die Gesamtbevölkerung (100%) als Maximalpotenzial aller Nutzer betrachtet werden. Bisher nutzen nur 9% dieser Gesamtbevölkerung E-Government für Transaktionen (innerhalb des ge­ge­benen Zeitrahmens). Die Beantwortung der Frage, warum 91% der Be­völkerung kein transaktionsbezogenes E-Government nutzen, bedarf der ver­tiefenden Analyse. Dabei lassen sich vier Inklusionslücken [...]

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IV. Zusammenfassung und Ausblick

Die Analyse der Inklusionslücken in Deutschland ergibt ein differenzierteres Bild: Bedenken bezüglich der Komplexität der Dienstleistungen, Datensicherheit und Kosten werden als Hauptgründe für die Nichtnutzung genannt. Diese Gründe wurden sogar überproportional oft von Rentnern, Menschen aus dünn besiedelten Gebieten und Arbeitslosen genannt.
Doch welche Maßnahmen können ggf. auch auf kommunaler Ebene angegangen werden? Um Bürger dazu [...]

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