Artikel zum Stichwort »Beteiligung«
Kommunen brauchen ihre Bürger, Unternehmen und Stakeholder nicht nur als Wähler, Steuerzahler und Anspruchsgruppen, sondern als Partner zur Gestaltung des Wandels vor Ort. Mit diesem Anspruch konnten Beteiligungsverfahren in der Vergangenheit oft nicht mithalten: für die Bedürfnisse politischer Entscheider zu akademisch, methodenorientiert, langsam und kleinkariert. Der Beitrag zeigt eine in [...]
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30. Juli 2010 | Keine Kommentare »
„Ich habe begonnen, mich für Politik zu interessieren, als die Politik begonnen hat, sich für mich zu interessieren”, sagt die Mutter von vier Kindern, die zuvor nie mit Politik zu tun hatte. Vor zwei Jahren war ihre Telefonnummer zufällig von einem Computer ermittelt worden, und sie erhielt einen Anruf von den Organisatoren eines europaweiten Bürgerbeteiligungsverfahrens. [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Mit den praktischen Ansprüchen gewählter Politiker konnten Beteiligungsverfahren in der Vergangenheit oft nicht mithalten – zumal sie oft von akademischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren angeboten wurden, die sich nicht allein auf den politischen Mehrwert für den Auftraggeber verpflichten ließen: Die resultierenden Verfahren waren oft für die Bedürfnisse politischer Entscheider zu akademisch, methodenorientiert, langsam und kleinkariert.
Wenn sich [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Die Bausteine für diese Zukunft gibt es bereits, sie müssen nur für jede kommunale Herausforderung angepasst und neu kombiniert werden – und zwar meist nicht im Web 2.0 allein, sondern im klugen Zusammenspiel möglichst vieler Kommunikationskanäle.
Im Veranstaltungsbereich wird heute meist noch mit Stift und bunten Pappkarten moderiert. Nur die Anwesenden können sich beteiligen, und die [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Die Studie „E-Partizipation – Elektronische Beteiligung von Bevölkerung und Wirtschaft im E-Government“ untersucht den Stand und die Perspektiven der E-Partizipation in Deutschland. Besonders auf der kommunalen Ebene finden sich viel versprechende Projekte zur Bürgerbeteiligung durch Neue Medien, allerdings auch Verbesserungspotenziale durch höhere Verfahrenstransparenz und stärkere Vernetzung. Der Beitrag verdeutlicht die Relevanz von E-Partizipation und stellt [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Web 2.0, das „Mitmachnetz” (Fisch/Gscheidle 2008), wird häufig mit Partizipation in Verbindung gebracht, der aktiven Beteiligung der Nutzer. Im Unterschied zum reinen Konsumieren von Inhalten werden die User in die Produktion einbezogen. Dadurch tragen sie nicht allein zu deren Verbesserung bei, sondern entwickeln auch ein größeres Interesse und eine engere Bindung an das Angebot.
Ähnliches wird [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Nach ersten Experimenten zur Bürgerbeteiligung über elektronische Medien in den 1970er Jahren gab die Verbreitung des Internets ab den 1990er Jahren der E-Partizipation Auftrieb. In Deutschland wurde sie zunächst im Rahmen von Forschungsprojekten auf der kommunalen Ebene erprobt. Heute liegt der Schwerpunkt noch immer auf der kommunalen Ebene und die Zahl der Angebote hat deutlich [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Insgesamt kann auf der Basis der Ergebnisse festgestellt werden, dass in Deutschland zwar einige „Leuchtturmprojekte” existieren, die Diffusion in die Breite und vor allem die institutionelle Einbindung von E-Partizipationsverfahren jedoch stark verbesserungswürdig sind. Zudem mangelt es an Transparenz und Responsivität, da oft nicht kommuniziert wird, zu welchem Zweck beteiligt wird, was mit Ergebnissen geschieht und [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Die Voraussetzungen für E-Partizipation auf der Ebene der Zugangsmöglichkeiten und des Nutzungsinteresses sind in Deutschland gleichwohl nicht schlecht. Fast zwei Drittel der Bevölkerung nutzen zumindest gelegentlich das Internet, gut die Hälfte verfügt über Breitbandanschlüsse. In der nachwachsenden Generation hat das Internet eine nahezu vollständige Verbreitung gefunden. Auch in den Behörden kann die technische Ausstattung als [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Wie die Chancen der E-Partizipation genutzt und die Risiken dabei vermieden werden können zeigen abschließend drei ausgewählte Beispiele guter Praxis, die – neben vielen weiteren – in der Studie „E-Partizipation” identifiziert wurden. Zwei der Beispiele verdeutlichen unmittelbare Anwendungsmöglichkeiten der E-Partizipation im kommunalen Bereich, ein drittes Beispiel zeigt auf, welches Potenzial in der Vernetzung von Aktivitäten [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Die Entwicklung des Internets hin zu interaktiven und gemeinschaftsfördernden Funktionen lässt sich politisch als Chance einer erweiterten Einbeziehung der Bürgerschaft in Belange der Politik begreifen. Unter den derzeit kommunal praktizierten Beteiligungsverfahren haben diejenigen zur Haushaltsplanung eine herausragende Bedeutung. Dabei müssen sich nicht nur die Bürger beteiligen. Auch die Verwaltungen sind entsprechend gefordert. In Köln hat [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Von Anfang an wurde mit dem Internet die Erwartung verbunden, dass es dem Einzelnen mehr Freiräume gewähren wird, sich aktiv in das mediale Geschehen einzumischen. War zu Beginn das Internet für die meisten seiner Nutzer primär ein Informationsmedium, da nur relativ wenige in der Lage waren, eigene Inhalte ins Netz zu stellen, so bieten heute [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Unter den derzeit kommunal praktizierten Beteiligungsverfahren ragen diejenigen zur Haushaltsplanung hervor. Die Kassen der Kommunen sind leer, es muss immer häufiger zwischen gleichwertigen Projekten entschieden werden und die Konsequenzen der entsprechenden Entscheidungen sind für alle Bürger spürbar. Es macht deshalb für die Kommunen Sinn, den Bürger gerade in die Haushaltsplanung stärker als bisher einzubinden. Ein [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Wer nun glaubt, es reiche aus, zu den bewährten Verfahren des Bürgerhaushalts die Internettechnologie lediglich hinzuzuaddieren, um ein erfolgreiches Beteiligungsprojekt durchzuführen, verkennt die Herausforderungen, die sich mit dem „Generationenwechsel” verbinden. Elektronisch unterstützte Bürgerhaushalte zeigen geradezu exemplarisch, dass der Einsatz digitaler Medien eine Reform der Bürgerbeteiligung von Grund auf darstellt.
Zuallererst muss die Politik einen Auftrag zur [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Werden die hier angesprochenen Voraussetzungen beachtet, steigen die Erfolgswahrscheinlichkeiten für einen Bürgerhauhalt oder andere elektronisch unterstützter Beteiligungsangebote. Dies zeigt das Beispiel Köln. In einer Situation, in der die Verwaltung mit den vielfältigen Herausforderungen noch unvertraut war, die eine Online-Bürgerbeteiligung mit sich bringt, in der es nicht nur Promotoren und Befürworter des Verfahrens gab, sondern auch [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Im Kölner Bürgerhaushalt hat sich die Ausgangsidee bewährt, ein Verfahren zu konzeptualisieren, dass den Bürger vorrangig als Ideen- und Vorschlagsgeber zur Wirkung kommen lässt und ihn darüber entscheiden lässt, welche Vorschläge er eher oben oder unten in der Bewertung sehen möchte. Manchem dürfte diese Lösung nicht weit genug gehen, weil stärker Web-2.0-orientierte Modelle zum Bürgerhaushalt [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Immer mehr Kommunen binden die Bürger in die Haushaltsplanung aktiv ein und nutzen dafür auch das Internet: Aktuelle Beispiele sind Potsdam oder Köln. Mit Hamburg und Freiburg haben zwei deutsche Großstädte gezeigt, dass Web-2.0-Ansätze erfolgreich zur bürgernahen Haushaltsdiskussion eingesetzt werden können. Auch für kleinere Kommunen lohnt es sich, die Möglichkeiten des Internets für die aktive [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Mit der Idee der Bürgerhaushalte sind hohe Erwartungen verknüpft. Seit der erfolgreichen Einführung 1989 in Porto Allegre (Brasilien) können Bürger über die Aufstellung öffentlicher Haushalte diskutieren bzw. sogar abstimmen. Bürgerhaushalte dienen dazu, die Glaubwürdigkeit der Politik zu erhöhen, das Wissen der Bürger vor Ort effektiver zu Nutzen und neue Wege des Dialogs zwischen diesen beiden [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Die Beteiligungshaushalte in Hamburg und Freiburg wurden mit Hilfe des DEMOS-Verfahrens realisiert. Dieses Verfahren besteht aus einer Beteiligungsmethodologie, einer Plattform für Onlinediskussionen sowie dem Haushaltsrechner. DEMOS ermöglicht es, im Rahmen von Online-Diskussionen Experten-, Bürger- und Politikdiskurse miteinander zu verzahnen.
Dabei greift das DEMOS-Verfahren auf bewährte Methoden aus dem Bereich der empirischen Sozialforschung zurück. So werden qualitative [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Der Bürgerhaushalt Hamburg wurde auf Grundlage des DEMOS-Konzeptes unter dem Titel „Was wollen wir uns leisten? Bürgerbeteiligung an der Hamburger Haushaltsplanung” im Zeitraum 18.4.-12.5.2006 unter der Adresse www.hamburg-haushalt.de durchgeführt (ausführlich dazu Lührs/Hohberg 2007b)
Ziel dieser Diskussion war es, die Bürger nach ihren Einstellungen und Meinungen zu befragen, konkrete Einsparungsvorschläge zu entwickeln und eine breite Diskussion zur [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Der Beteiligungshaushalt in Freiburg zeichnete sich durch ein übergreifendes Konzept aus, das die Säule „Online-Haushaltsrechner” mit einer Stadtkonferenz kombinierte sowie durch eine repräsentative Umfrage ergänzte. Darüber hinaus erhielt der Beteiligungshaushalt eine thematische Fokussierung. Es ging darum, den Haushalt unter Aspekten des Gender Budgetings wahrzunehmen und damit die Öffentlichkeit für das Anliegen der Chancengleichheit von Männern [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Sowohl in Hamburg als auch in Freiburg wurden die Teilnehmenden zu Beginn gebeten, einige persönliche Angaben zu machen. An beiden Diskussionen beteiligten sich mehr Männer als Frauen. In Hamburg war dies besonders deutlich mit einem Verhältnis von 85% zu 15%. In Freiburg lag der Frauenanteil mit 38,5% deutlich höher.
Die Altersstruktur der Teilnehmenden weist sowohl interessante [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Sieht man von den unterschiedlichen Zuschnitten der Haushaltsposten in Hamburg und Freiburg ab, so setzten die Bürger der beiden Städte sehr ähnliche Prioritäten, wie sie die zukünftigen Mittel in ihren Städten verwendet sehen wollen. So sprachen sich in Hamburg die Teilnehmenden für eine Aufstockung der Etats in den Bereichen Schule (auf 110%) und Kindertagesbetreuung (auf [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Trotz des schwierigen und komplexen Themas ist die Durchführung von Online-Bürgerhaushalten keine Seltenheit mehr. Die hier vorgestellten Beispiele stellen jedoch Besonderheiten dar.
Zum einen hat die Diskussion in Hamburg gezeigt, dass Beteiligungshaushalte auch auf Länderebene erfolgreich eingesetzt werden können. Dabei ist deutlich geworden, dass eine Integration der ansonsten doch eher getrennt verlaufenden Experten-, Bürger- und Politikdiskurse [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Unter dem Titel „Unortkataster Köln“ wird eine kartenbasierte, multimediale Web-2.0-Plattform entwickelt, auf der sich Bürger mit verbesserungswürdigen Orten ihrer Stadt diskursiv auseinandersetzen können. Das Unortkataster ist ein Experiment, das Bürgern ein direkt demokratisches Beteiligungsinstrument für Stadtentwicklung an die Hand geben will und umgekehrt Akteuren der Verwaltung ermöglichen soll, vom Wissen und der Kreativität der Bürger [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Die Weiterentwicklung des Internets zu einem „Mitmachnetz” hat auch die Hoffnung einer stärkeren Beteiligung und Anteilnahme des Bürgers an politischen Prozessen erneut entfacht.
An der Kunsthochschule für Medien Köln wird unter dem Titel „Unortkataster Köln” eine kartenbasierte Internet-Plattform entwickelt, auf der sich die Bürger Kölns mit städtischen Orten auseinandersetzen können, die aus ihrer Sicht einer Aufwertung [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Seit Beginn des Internets ist die „community” ein wichtiger Schlüsselbegriff für die webbasierte Softwareentwicklung. Wenn man die städtische Gemeinschaft und Online-Communities vergleicht, ergeben sich einige Unterschiede. Online-Communities definieren sich über einen Themenfokus, die Würdigung der Beiträge der Mitglieder untereinander und eine spezifische, auf die geteilten Inhalte bezogene Kommunikation. Eine virtuelle Community ist ortlos: der thematische [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Ein Effekt der gegenwärtigen Globalisierung ist der mit ihr einhergehende Bedeutungszuwachs des Lokalen, der als Glokalisierung beschrieben wird. Gerade wegen der Undurchschaubarkeit globaler Abläufe gewinnen die Orientierung und das Engagement im Lokalen für viele Personen an Bedeutung. Dadurch rücken auch die realen Orte und ihre Eigenheiten wieder stärker in den Fokus. Dieser Effekt wird in [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Der Kartograph Philippe Rekacewicz hat darauf hingewiesen, dass es objektive Karten ebenso wenig geben kann wie objektive Statistiken. Karten enthalten per se Deutungsmuster und Abgrenzungen. Das Unortkataster setzt genau auf diese politische Aussagekraft von Kartierungen und funktioniert damit ganz anders als das städtische Kataster: geographische Präzision und statistische Genauigkeit ist hier zweitrangig. Das dem Unortkataster [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Wer die Website www.unortkataster.de besucht, sieht zunächst eine Karte Kölns, über die sich alle weiteren Funktionen der Anwendung erschließen. In vier Kategorien sind Marker gesetzt, die von den Teilnehmern am Portal verortet wurden. Besucher der Seite gelangen über diese Marker zu den angehängten Inhalten. Eine mit der Karte verbundene Zeitleiste ermöglicht die Filterung der dargestellten [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Das Unortkataster ist mit dem britischen Internetdienst Fixmystreet verwandt, der den Arbeitsaufwand und die zeitlichen Abläufe lokaler Verwaltungen effizienter gestalten soll, indem infrastrukturbezogene Einzelanfragen von Bürgern auf eine öffentliche Plattform verlagert werden. Die Plattform ermöglicht dem britischen Bürger landesweit Probleme seiner näheren Umgebung zu kartieren, bereits gemeldete Missstände zu erkennen und bei Bedarf auf Textbasis [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Das Unortkataster stellt ein Verfahren bereit, das die Beteiligung von Bürgern in Fragen der Stadtentwicklung ermöglicht und zur Dokumentation akuter Missstände aufruft. Die technischen Anforderungen an die Benutzer sind gering. Das Verfahren bietet zusätzlich die Chance, gerade eine jüngere Zielgruppe aktiver in die politische Gestaltung lokaler Lebensräume einzubeziehen, für die das Internet ein alltägliches Kommunikationsmedium [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Die Stadt ist ein Verhandlungsraum. Will die Kommune den öffentlichen Diskurs weiterhin aktiv mitgestalten, dann kommt sie nicht daran vorbei, das Internet als öffentlichen Raum für den Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern zu nutzen. Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin zeigt, können Bürger, Blogger, Interessenvertreter gleichermaßen ihre Motive argumentativ und mit Unterstützung von [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Raum wird in unserem Sprachgebrauch als etwas selbstverständlich Gegebenes verwendet und mit Wänden und festen Grenzen verbunden. Im Gegensatz zu diesem klassischen Verständnis kann man Raum auch breiter fassen: als Vorstellungswelt, als Bedeutungssystem und in Form von Handlungsräumen.
Die Stadt ist ein Verhandlungsraum, der materiell und diskursiv umkämpft ist. Die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden hängt [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Ursprünglich hatten Plätze, Straßen, Parks etc. die Funktion, Orte zu schaffen für die Öffentlichkeit: für Informationsaustausch und persönliche Auseinandersetzung. Mit zunehmendem technischem Fortschritt wird diese Aufgabe mehr und mehr von Medien wie dem Mobiltelefon, dem Radio, dem Fernseher und dem Internet übernommen. Ergänzend zur gebauten Realität wird das Internet zum mächtigen öffentlichen Raum der Meinungsbildung.
Das [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Entscheidungen in Städten und Kommunen sind natürlich schon lange keine Einbahnstraße mehr. Politische Leitideen und städtische Entwicklungen werden über sehr verschiedene Kanäle gesteuert und kommuniziert. Dabei findet auch das Internet zunehmend Bedeutung.
Die öffentliche Hand initiiert vereinzelt Online-Umfragen, moderierte Online-Dialoge oder Online-Petitionen, um die Meinung der Öffentlichkeit in Entscheidungsprozesse einzubinden. Großstädte wie Berlin, Köln oder Hamburg [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Will die Kommune den öffentlichen Diskurs weiterhin aktiv mitgestalten, dann kommt sie nicht daran vorbei, das Medium Internet für den Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern zu nutzen. Es ist ein öffentlicher Raum, der sonst von anderen gesellschaftlichen Gruppen gestaltet wird.
Nach dem Motto „Hier ist Platz für Ihre Meinung” sollten Kommunen öffentliche Kommunikationsräume schaffen, um [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Der Beitrag verdeutlicht anhand von zwei Anwendungsbeispielen, dass das Web 2.0 kleinen und mittleren Kommunen den Weg in modernes E-Government öffnet – und zwar mit dem Einsatz von Standardsoftware. Die Umsetzung erfordert weder Mehrjahrespläne noch sprengt sie den kommunalen Haushalt.
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Bürger wünschen sich heute mehr Transparenz und mehr Partizipationsmöglichkeiten. Demgegenüber wüssten kommunale Entscheider gerne mehr über die Meinung ihrer Wählerschaft, um politische Entscheidungen besser zu priorisieren. E-Government mit Web-2.0-Angeboten kann hierfür ein Schlüssel sein.
Interaktive Kommunikationsformen, die für Web-2.0-Anwendungen typisch sind, verlangen nach neuen Technologien, die eine Reihe von Anforderungen zu erfüllen haben. Diese müssen den [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat im Sommer 2008 ein ehrgeiziges Vorhaben gestartet: 500 Millionen Europäer sollen in Echtzeit Umweltinformationen über elektronische Landkarten zur Verfügung gestellt werden – mit der Möglichkeit, selbst diese Informationen zu ergänzen. Für die Direktorin der Agentur, Jacqueline McGlade, ist dies ein notwendiger Schritt: „Unsere Umwelt wird natürlich durch massive globale und [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Mailand, zweitgrößte Stadt in Italien (1,2 Mio Einwohner), und die Universität von Pennsylvania (20.000 Studierende) haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Dennoch wird durch beide die gleiche Basistechnologie genutzt, um Einwohnern bzw. Studierenden mit Web-2.0-Funktionalitäten auszustatten und eine engere Bindung zwischen Verwaltung und Bürgern respektive zwischen Universität und Studierenden zu ermöglichen.
An der Universität in [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Zwei Aspekte werden durch die beschriebenen Fallbeispiele deutlich. Erstens erfordert die Umsetzung von Web-2.0-Komponenten in der Verwaltung weder Mehrjahrespläne noch sprengt sie den kommunalen Haushalt. Beim Einsatz von Standardsoftware bleiben Kosten kontrollierbar, die Interoperabilität der Produkte ist sehr hoch. Expertise für die Integration von Microsoft-Software an die Anforderungen einzelner Kommunen ist bei Tausenden Microsoftpartnern verfügbar, [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Das Projekt vivomondo, das derzeit in der Stadt Wörgl/Tirol umgesetzt wird, zielt auf kommunale Online-Bürgerbeteiligung im denkbar weitesten Sinn in Politik und Verwaltung (E-Politics, E-Government) und verfolgt konsequent die Regionalisierung des Internets. Dabei werden Wikis, Blogs, Social Networks und zahlreiche weitere Web-2.0-Komponenten eingesetzt.
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Das „Web 2.0″, das im Jahr 2004 erstmals so genannt wurde und heute von jedermann zitiert wird, ist in Wahrheit ein Mythos. Es gibt keine neu veröffentlichte Version des Internets wie bei einer Software, wo man diese Nummerierung zur Kennzeichnung einer neuen – meist wohl verbesserten – Programmversion kennt . Und obwohl niemand in der [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Hinter den Kulissen denken Entwickler, Juristen und Beamte bereits sehr intensiv über E‑Government – konkret: den Workflow elektronischer Akten – nach. Damit wird in nächster Zeit enormes Rationalisierungspotenzial in den Gemeinden freigesetzt und die Bearbeitung der Verwaltungsprozesse wesentlich transparenter und effizienter. Dabei handelt es sich um einen wichtigen, aber auch mühsamen Schritt, der keiner Gemeinde [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »
Gemeinsam haben wir in der Tiroler Kleinstadt Wörgl das Regionalportal vivomondo entwickelt. Es bündelt neben den Standardanforderungen an einen barrierefreien, kommunalen Webauftritt alle verfügbaren Informationen von Bürgern, Vereinen, Institutionen, Verwaltung und Politik dort, wo sie gebraucht werden und sinnvoll genutzt werden können – nämlich direkt beim Interessensmittelpunkt des Benutzers. Das ist im Normalfall sein Wohnsitz, [...]
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09. November 2008 | Keine Kommentare »