Artikel zum Stichwort »Blog«

1.1 Kommunalwahlkampf 2.0 — Erfahrungen und Tipps

Für Wahlkämpfer und gewählte Repräsentanten bietet das Web 2.0 neue Möglichkeiten zum Kontakt mit dem Bürger. Der Autor des folgenden Beitrags hat es im Rennen um das Bürgermeisteramt erfolgreich eingesetzt. In diesem Essay soll aus einer persönlichen Pers¬pektive heraus das neue Internet vorgestellt werden und die Chancen skizziert, die es für Kommunalpolitiker bietet. Auch Stolpersteine [...]

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I. Ja, ich habe gebloggt!

Zum Beispiel habe ich gebloggt, dass ich den Reitverein besucht habe, dass ich einen mittelständischen Zulieferer für KFZ-Werkzeuge besichtigt habe, dass ich ein Wahlkampfteam beisammen hatte. Vieles, was ich erlebte, habe ich online berichtet und in der ersten oder dritten Person mitgeteilt. Es war zu einer Zeit, da Microsoft Word noch keine standardisierte Formatvorlage für [...]

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II. Das Web 2.0 ist lokal

Prosuming heißt das Erfolgsgeheimnis des neuen Internet. Der Begriff steht für das Miteinander aus Konsum und Produktion. Erst durch das aktive Mitwirken seiner Nutzer ist das Internet damit zum Web 2.0 geworden. Communities und Foren geben dem User eine Plattform, um Informationen abzurufen. Zugleich aber leben sie von der aktiven Beteiligung. Davon, dass die Konsumenten [...]

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III. Mein Wahlkampf 2.0

Als ich meinen Wahlkampf plante, war das Internet eines von drei Standbeinen der Kampagne. An erster Stelle stand der persönliche Kontakt, an zweiter die Online-Kommunikation und an dritter die gedruckte Werbung. Zum Bereich „online” zählte sowohl die eigene Homepage mit aktuellen Einträgen als auch die gezielte Kommunikation in sozialen Netzwerken. Durch das Internet erhoffte ich [...]

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IV. Tipps für den Umgang mit dem Web 2.0

Gerade für die politische Kommunikation wird das Web 2.0 elementare Bedeutung bekommen. Im Internet lassen sich Informationen kurzfristig und ohne namhafte Investitionen einem größtmöglichen Kreis an Interessierten zugänglich machen. Zugleich lassen sich diese so streuen und archivieren, dass sie auffindbar bleiben und weitergenutzt, kommentiert, in einer Debatte entwickelt werden können. Durch Interaktion und Vernetzung wird [...]

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V. Versuch und Fehler

Vieles im neuen Web entwickelt sich evolutionär und experimentell. Doch es ermöglicht Bürgerkontakt auf vielfältige Weise, der sich konstruktiv nutzen lässt. Auch wenn zunächst das Prinzip noch Versuch und Fehler heißt, in meinem Fall führte es zum Erfolg: Rund ein halbes Jahr nach Beginn des Wahlkampfes durfte ich mein Amt als jüngster hauptamtlicher Bürgermeister Niedersachsens [...]

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2.1 Blogs — Motoren für die Demokratie?

Blogs eignen sich als schnelle, billige Publikations- und Austauschpattform für alle politischen Akteure: Bürger, Politiker, politisch aktive Gruppen und Behörden. Die besonders dynamischen Websites vermögen jedoch als „Nischenöffentlichkeiten“ überwiegend internetaffine und ohnehin politisch aktive Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Blogs sind weder tauglich für Massenkommunikation noch als Heilmittel gegen Politikverdrossenheit.

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I. Zwischen Euphorie und Entsetzen

Blogs sind dynamische und leicht handhabbare Websites, deren Popularität seit Ende der 1990er Jahre exponentiell zugenommen hat. Sie verkörpern die Web-Generation 2.0. Blogs werden immer wieder als demokratische Heilsbringer gefeiert. Verkörpern sie auch eine Politik-Generation 2.0?
Tatsächlich ermöglicht die vereinfachte Technik, Texte und Bilder sehr schnell und kostengünstig im Internet zu publizieren. Ähnlich wie zu Anfangszeiten [...]

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II. Keine Mobilisierung, eher verstärkte Ungleichheiten

Vier Thesen sind im Zusammenhang mit Internet und Demokratie besonders beliebt. Nur die Verstärkungsthese hält jedoch einer genaueren Überprüfung stand.
Die Mobilisierungsthese
Die optimistische Mobilisierungsthese geht davon aus, dass sich durch die „demokratischen Potenziale” von Blogs und des „Mitmachnetzes” tatsächlich mehr Bürger politisch mobilisieren lassen. Blogs sind aus dieser Sicht „Motoren der Demokratie”. Diese Annahme wurde bereits [...]

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III. Politische Wirkungen von Blogs

USA mit Vorreiterrolle
Diskussionen um demokratische Potenziale von Blogs entstanden zunächst in den USA. Beispiele sind die „Warblogs”, die nach 9/11 aus erster Hand berichteten oder der von Bloggern erzwungene Rücktritt des US-Senators Trent Lott, der wiederholt rassistische Aussagen gemacht hatte. Zwei US-Journalisten verloren ihren Job aufgrund falscher Behauptungen, die von Blog-Netzwerken aufgedeckt worden waren. Ein [...]

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IV. Die Grenzen politischer Blogs

Voraussetzungen zum politischen Bloggen sind neben Zeit, finanzieller Absicherung und technischer Affinität auch ein gewisser Hang zur öffentlichen Selbstdarstellung sowie der Wunsch, sich politisch zu äußern.
Die zentrale Einschränkung des politischen Einflusses von Blogs ergibt sich aus der knappen Ressource Aufmerksamkeit. Wer wenig Zeit hat, nutzt bevorzugt gebündelte Informationen auf Papier, im Fernsehen oder im Radio. [...]

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V. Digitalisierung der Politik

Blogs bieten allen möglichen politischen Akteuren – von Privatpersonen, Parteien über Hobby- und Vollblutpolitiker hin zu staatlichen Organisationen – die kostengünstige Möglichkeit, eine Publikations- und Austauschplattform zu betreiben. Hochkarätige politische Informationen von offizieller Seite und von professionellen Medienschaffenden sind zunehmend im Netz abrufbar. Genauso wird auch Wahlkampfpropaganda und -gegenpropaganda, Stammtischgespräche und politischer Small Talk ins [...]

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2.2 Diskurs 2.0 — Anzeichen für eine neue Öffentlichkeit

Im Vergleich zu Blogs und Foren muss eine zeitgemäße Diskursmaschine 2.0 das volle Spektrum technischer Möglichkeiten abdecken. Sie soll ein Thema nicht nur fallbezogen wie eine Homepage mit Texten, Bildern oder Videos präsentieren. Sie lassen sich als neue Medien begreifen, die öffentliche Diskussionen einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich machen – und zwar insofern, als dass die [...]

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I. Commonplace Books und Hypomnema

Diskurs ist die Mechanik des Sichmitteilens. In der Zeit von Aristoteles mögen Marktplätze ausgereicht haben, um in hitzigen Debatten die Belange eines griechischen Stadtstaates zu diskutieren. In einem Staat aus Millionen von Bürgern jedoch findet zur besseren Archivierung und Transparenz des Dialoges der Diskurs schriftlich statt. Am Anfang waren daher Bücher das verbreitete Medium, darauf [...]

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II. Blogs als persönliches öffentliches Schreiben

Blogs wurden zu einem Phänomen. Während Foren der Erörterung von Fachfragen dienen, agieren Blogs als persönliche „Journale” privater Personen, die Teil der Öffentlichkeit werden. Von Anfang an haftete den Blogs etwas Unprofessionelles an. So wurden Blogger als Teil des „Grassroots Journalism” (Gillmor 2004) bezeichnet. Ein Blog ist schließlich schnell konstruiert, einfache Anwendungen ermöglichen binnen weniger [...]

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III. Gesucht: die zeitgemäße „Diskursmaschine“

Im Vergleich zu Blogs und Foren muss eine zeitgemäße Diskursmaschine 2.0 jedoch das volle Spektrum technischer Möglichkeiten abdecken. Sie soll ein Thema nicht nur fallbezogen wie eine Homepage mit Texten, Bildern oder Videos präsentieren. Wie ein Forum besteht vielmehr die Notwendigkeit, die Vernetzung von Artikeln und Nutzern, Kommentare sowie Moderator­funk­tionen zu implementieren. Anders als bei [...]

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IV. Eine neue Öffentlichkeit?

Für Bowman und Willis (2003) sind dies Anzeichen für eine neue Öffent­lichkeit: “The act of a citizen, or group of citizens, playing an active role in the progress of collecting, reporting, analyzing and disseminating news and information. The intent of this participation is to provide independent, reliable, accurate, wide-ranging and relevant information that a democracy [...]

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3.3 Kulturmanagement 2.0 — Kommunales Kulturmarketing im Internet

Wirft man einen Blick in die aktuellen Fachpublikationen, so ist häufig zu lesen, dass die Übertragung der Web-2.0-Ideen auf das Marketing einer „Revolution“ gleicht. Ob dies wirklich der Fall ist bleibt fraglich, fest steht jedoch, dass die Entwicklung zum Web 2.0 einige neue, interessante Möglichkeiten eröffnet hat. Exemplarisch werden im Folgenden (nach einigen kurzen Überlegungen [...]

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I. Kulturmanagement und Online-Kulturmarketing

Internet-Marketing ist gerade im Zusammenhang mit kommunalem Kulturmarketing nicht als losgelöste Aufgabe oder Funktion zu sehen, sondern muss als ein Instrument innerhalb des Marketing-Management-Prozesses und der Öffentlichkeitsarbeit verstanden werden (siehe dazu u.a. Klein 2005). Erst wenn die entsprechenden Marketingstrategien, wie inhaltliche Zielsetzung, Zielpräzisierung (z. B. durch ein Mission Statement) festgelegt und entsprechende Analysen durchgeführt worden [...]

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II. Web-2.0-Anwendungen für das Online-Kulturmarketing

Eine Übersicht aller Web-2.0-Marketinginstrumente kann in diesem Rahmen leider nicht gegeben werden, dies wäre durch die ständigen Änderungen und Neuerungen in diesem Bereich auch ein schwieriges Unterfangen. Statt­des­sen sollen im Folgenden anhand von drei Beispielen exemplarisch die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 aufgezeigt werden.
Kulturmarketing mit neuen Technologien
Neben neuen Geschäftsmodellen steht Web 2.0 auch für einige [...]

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III. Perspektiven

Auch wenn hier in der gebotenen Kürze nur einige Möglichkeiten angedeutet werden konnten, die das Web 2.0 bietet, haben sich darin bereits einige Anwendungsbereiche für das Online-Kulturmarketing gezeigt. Und selbst wenn die ein oder andere hier vorgestellte Web-2.0-Anwendung sich nur als kurzlebiger Hype erweisen wird und in ein oder zwei Jahren vergessen ist, ist zu [...]

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3.4 Personalmanagement 2.0 — Chance oder Risiko

Mit einer Befragung unter ihren Mitgliedsunternehmen ist die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) der Frage nachgegangen, für welche Aufgaben Personalmanager bereits von den Möglichkeiten Gebrauch machen, die das Web 2.0 ihnen bietet. Die Studie zeigt, dass bislang erst wenige Vorreiter Web-2.0-Anwendungen nutzen. Die Mehrheit der befragten Personalmanager ist den neuen technischen Möglichkeiten gegenüber jedoch [...]

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I. Relevanz des Web 2.0 für das Personalmanagement

Wikis, Blogs und Social Networks – im Web 2.0 gestalten die Nutzer selbst die Inhalte des Internets. Sie generieren Inhalte, präsentieren sich, knüpfen Kontakte, tauschen Informationen aus und verändern damit unbemerkt das Personalmanagement: Die Informationsdichte des neuen Internets bietet ungeahnte Chancen für das Personalmarketing und für die Rekrutierung. Die Grundprinzipien der Selbststeuerung und der Interaktivität [...]

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II. Status quo: Web 2.0 im Personalmanagement

Mit einer Befragung unter ihren Mitgliedsunternehmen hat die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) untersucht, für welche Aufgaben Personalmanager bereits die neuen technischen Möglichkeiten nutzen. An der Befragung, die Ende 2007 durchgeführt wurde, haben sich 55 Unternehmen beteiligt. Die Befragungsergebnisse sind in der Ausgabe 1/2008
der DGFP-Workingpaper-Reihe PraxisPapiere ausführlich dokumentiert.
Web 2.0 noch längst nicht in allen [...]

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III. Fazit

Die Befragung hat ergeben, dass nicht jedes Web-2.0-Tool für jede Aufgabe des Personalmanagements geeignet ist. Während virtuelle Welten wie die Avatare-Siedlung Second Life für das Personalmarketing interessant sein können, eignen sie sich nach Einschätzung der befragten Personalmanager wenig für die betriebliche Aus- und Weiterbildung oder das Wissens- und Projektmanagement. Online-Communities dagegen haben augenscheinlich das Potenzial, [...]

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5.1 Ein Blog in fünf Schritten

Ein Politiker, der für das Bürgermeisteramt kandidiert, entschließt sich kurzerhand, zusätzlich zu der eigentlichen Kampagne ein Blog zu initiieren. Er will damit seinen Konkurrenten etwas Überraschendes entgegen setzen und andere Wählerstimmen erreichen. Die Umsetzung ist leicht. Es sind nur fünf Schritte nötig.
Schritt 1: Ziel und Konzept des öffentlichen Blogs definieren
Nach kurzer Beratung wird dem Kandidaten [...]

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5.2 Zehn Blogging-Tipps für Führungskräfte des öffentlichen Sektors

Einer der aktivsten Bereiche des Web 2.0 ist die Blogosphäre. Ein Blog als öffentlich zugängliches Tagebuch lässt sich ohne viel Aufwand einrichten und pflegen, sodass er den idealen Einstieg in die Welt des Web 2.0 bietet. Um den eigenen Blog aus der Masse der Internettagebücher herauszuheben, sollten jedoch einige Punkte berücksichtigt werden.
Im Rahmen einer Studie [...]

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