Artikel zum Stichwort »Podcast«

1.3 Online-Videos in der politischen Kommunikation

Im Internet kann potenziell jeder seinen eigenen Fernsehkanal betreiben: Die Kosten für Produktion und Verbreitung von „Bewegtbildern“ sind vergleichsweise niedrig. Für die Politik besteht darin nicht nur ein neues PR-Instrument, sondern eine Chance, Bürger stärker an politischen Entscheidungsprozessen teilhaben zu lassen. Videobasierte Bürgermedien leisten einen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs.

Weiterlesen »

I. Videos als Kommunikationsform

Gegenüber dem Fernsehen haben Videos im Internet eine ganze Reihe von Vorteilen für die Nutzer: die Unabhängigkeit von Sendezeiten, die Pausentaste, eine größere inhaltliche Vielfalt, die Verfügbarkeit von Zusatzinformationen ohne Medienbruch, den Rückkanal für Kommentare, die Nutzung variabler Abspielgeräte.
Entscheidend ist jedoch, dass die Produktion und Verbreitung von Be­wegtbildern nur noch ein Bruchteil dessen kostet, was [...]

Weiterlesen »

II. Videoplattformen und Podcasts

Für die Bereitstellung von audiovisuellen Inhalten im Internet haben sich verschiedene Modelle entwickelt. Die Übertragung von Videodaten über das Netz wird als Web TV bezeichnet, die Datenübertragung erfolgt durch das sogenannte „streaming”. Damit die Übertragung funktioniert, wird eine Netzwerkverbindung zwischen Streamingserver und dem PC des Nutzers aufgebaut. Der Vorgang der Datenübertragung besteht aus dem Empfangen [...]

Weiterlesen »

III. Videonutzung im Netz

Das wichtigste Informationsmedium der Deutschen ist nach wie vor ist das Fernsehen. Unter den jüngeren ist das Internet inzwischen jedoch auf Platz 2 vor Radio und Presse geklettert. Mehr als ein Drittel, 38,7%, der 14- bis 64-Jährigen in Deutschland nutzt das Internet täglich (Allensbacher Computer- und Technik-Analyse ACTA, 2007). Das sind 19,3 Mio. Bürger. Parallel [...]

Weiterlesen »

IV. Potenziale für die Politik

Obwohl bei der Nutzung von Online-Videos die Unterhaltung dominiert, kann ihr Einsatz für die politische Willensbildung zumindest einer Teil­öffentlichkeit sinnvoll sein. Prinzipiell eröffnet das Internet neue Möglichkeiten für die Politik. Es existiert ein direkter Kommunikationskanal zwi­schen politischen Entscheidern und Bürgern – ohne die Filter der „Gate­keeper” wie in den klassischen Medien. Politische Inhalte werden im [...]

Weiterlesen »

V. Die Nutzer als Produzenten

Informationen, Dokumentationen und Kommentare zum aktuellen Ge­schehen per Video werden im Netz nicht nur von offizieller Seite, sondern gerade auch von den Nutzern selbst produziert. Sie eröffnen Möglichkeiten der individuellen Meinungsäußerung und des Wissensaustausches. Die Bandbreite der Themen ist dabei enorm, die Qualität der Beiträge heterogen. Diese jedoch als bloßes „mediales Rauschen” abzutun, würde bedeuten, [...]

Weiterlesen »

VI. Bürgerjournalismus zu politischen Themen

Eine Stimme, die sich im Netz zu politischen Themen äußert, kommt aus Berlin und gehört Markus Beckedahl, der das Blog netzpolitik.org betreibt. Seine Themen sind Freiheit und Offenheit im digitalen Zeitalter. Seit 2006 experimentiert er mit dem Video-Podcast Netzpolitik TV, in dem er Interviews und Dokumentationen veröffentlicht. Manche von ihm produzierte Folgen sind 10.000 Mal [...]

Weiterlesen »

1.4 Interview zu Online-Videos im Einsatz: Das Beispiel Hannover

Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil wendet sich in regelmäßigen Abständen per Video an die Einwohnerschaft der niedersächsischen Landeshauptstadt und diskutiert in monatlichen Fern­sehsendungen über Stadtpolitik. Seit September 2007 sind seine Pod­casts im Netz, seit Anfang 2008 wird das TV-Format „Wir reden über Hannover” ausgestrahlt. Rund 140.000 Besuche verzeichnete allein die eigens dafür eingerichtete Website in acht [...]

Weiterlesen »

3.3 Kulturmanagement 2.0 — Kommunales Kulturmarketing im Internet

Wirft man einen Blick in die aktuellen Fachpublikationen, so ist häufig zu lesen, dass die Übertragung der Web-2.0-Ideen auf das Marketing einer „Revolution“ gleicht. Ob dies wirklich der Fall ist bleibt fraglich, fest steht jedoch, dass die Entwicklung zum Web 2.0 einige neue, interessante Möglichkeiten eröffnet hat. Exemplarisch werden im Folgenden (nach einigen kurzen Überlegungen [...]

Weiterlesen »

I. Kulturmanagement und Online-Kulturmarketing

Internet-Marketing ist gerade im Zusammenhang mit kommunalem Kulturmarketing nicht als losgelöste Aufgabe oder Funktion zu sehen, sondern muss als ein Instrument innerhalb des Marketing-Management-Prozesses und der Öffentlichkeitsarbeit verstanden werden (siehe dazu u.a. Klein 2005). Erst wenn die entsprechenden Marketingstrategien, wie inhaltliche Zielsetzung, Zielpräzisierung (z. B. durch ein Mission Statement) festgelegt und entsprechende Analysen durchgeführt worden [...]

Weiterlesen »

II. Web-2.0-Anwendungen für das Online-Kulturmarketing

Eine Übersicht aller Web-2.0-Marketinginstrumente kann in diesem Rahmen leider nicht gegeben werden, dies wäre durch die ständigen Änderungen und Neuerungen in diesem Bereich auch ein schwieriges Unterfangen. Statt­des­sen sollen im Folgenden anhand von drei Beispielen exemplarisch die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 aufgezeigt werden.
Kulturmarketing mit neuen Technologien
Neben neuen Geschäftsmodellen steht Web 2.0 auch für einige [...]

Weiterlesen »

III. Perspektiven

Auch wenn hier in der gebotenen Kürze nur einige Möglichkeiten angedeutet werden konnten, die das Web 2.0 bietet, haben sich darin bereits einige Anwendungsbereiche für das Online-Kulturmarketing gezeigt. Und selbst wenn die ein oder andere hier vorgestellte Web-2.0-Anwendung sich nur als kurzlebiger Hype erweisen wird und in ein oder zwei Jahren vergessen ist, ist zu [...]

Weiterlesen »